Vereinsfahnen

Unsere Vereinsfahnen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere Vereinsfahnen vor.

Wichtiges wenn nicht wichtigstes Identifikationsmerkmal mit der eigenen Truppe ist die Fahne. 
Diese Weisheit gilt nicht nur im militärischen Kontext, sondern auch für Vereine wie uns. Wir als Schützenverein schöpfen unsere Tradition sicherlich auch aus militärischen Bräuchen und Ritualen.

Die Bedeutung, die die Truppenfahnen dereinst für die Soldaten hatten und auch heute noch haben, ist über viele Jahrzehnte gewachsen. Und wenn es heute bei der Bundeswehr beispielsweise so ist, dass eine „verschlissene“ Truppenfahne durch eine neue ersetzt wird, so ist es bei uns ähnlich. 

Anders als in den Streitkräften ist es jedoch so, dass keine Fahne der anderen in Aussehen und Ausführung gleicht.

Wir können mittlerweile auf drei Vereinsfahnen zurückblicken. Hinzu kommt unsere Reiterstandarte aus dem Jahr 1963. 

Die aktuelle Fahne

Für das Jubiläumsjahr 2018 haben wir uns entschlossen, eine neue Fahne bei der Fahnenstickerei Liebl in Auftrag zu geben.
In enger Abstimmung mit Frau Liebl-Werner ist eine Fahne entstanden, die in der Umgebung sicherlich einzigartig ist. Dies gilt sowohl für die neue Devise "Der Heimat die Treue, dem Brauchtum die Ehre" als auch insgesamt.

Die sogenannte Bildseite wird dominiert von den beiden Westtünner Kirchen. 
Die Suche nach einem Identifikationsbauwerk in Westtünnen hat uns schließlich zu dem Entschluss geführt, genau diese beiden Bauwerke auszuwählen.
 
Diese Auswahl hat jedoch keinen religiösen oder konfessionellen Hintergrund, wie es zum Beispiel bei Bruderschaften obligatorisch ist.

Vielmehr soll durch die Abbildung unserer beiden Kirchen ein Wiedererkennungswert geschaffen werden, der jedem Westtünner sofort gegenwärtig ist.

Schließlich wird auf der anderen Seite der Fahne auch das Ehrenmal auf der Fahne verewigt. 

Das Denkmal als Ort des Gedenkens einerseits und des Heimatabends andererseits hat so auch eine direkte Verbindung zum Schützenverein.
Im Zusammenspiel dieser drei Bauwerke in Westtünnen ist uns hoffentlich eine Motivauswahl gelungen, die alle Westtünner anspricht und die unserem Ort gerecht wird.

Unsere Fahne wurde im Rahmen des Festkommerses am 28. April 2018 durch den Weihbischof Rolf Lohmann und die Pfarrerin Elisabeth Pakull feierlich geweiht. 
Unsere Vereinsfahne 1976 - 2018

Die zweite Fahne des Schützenvereins Westtünnen stammt aus dem Jahr 1976.

Sie wurde in einem Kloster gefertigt und hat uns 42 Jahre lang beim eigenen Schützenfest und bei befreundeten Vereinen begleitet. 

Sie ist auch heute noch zu einigen Anlässen in Gebrauch, auch wenn die Zeit nicht spurlos an ihr vorübergegangen ist. 

"Scharfes Auge, sichere Hand, und ein Herz für´s Vaterland"

Dieser Wahlspruch diente dem Schützenverein Westtünnen stets als Devise und ist auch schon auf der älteren Fahne aus dem Jahr 1929 zu sehen.

Er ist auf der Rückseite der Fahne eingestickt und umrahmt das Westtünner Wappen.
 
Auf der Vorderseite finden sich neben dem Schützenadler, der Zielscheibe und den gekreuzten Gewehren als Zeichen des Schützenwesens auch die Jahreszahlen 1893 (Gründungsjahr) und 1976 (Jahr der Fahnenweihe). 
 

Unsere Vereinsfahne 1929 - 1976

Die erste Fahne ist im Jahr 1929 angeschafft worden. Über die Geschichte dieser Fahne, ihre Herkunft und das ganz genaue Alter ist uns leider nichts bekannt.  

Es ist davon auszugehen, dass sie im Jahr 1929 gefertigt und geweiht wurde. Anlass war hier offenbar kein Jubiläum. Schließlich war der Verein im Jahre 1929 gerade 36 Jahre alt. 
Möglicherweise ist sie als Ersatz einer noch älteren Fahne angeschafft worden. Wahrscheinlich handelt es sich jedoch um die erste Fahne des Schützenvereins. 


Interessanterweise weist sie das Gründungsjahr 1894 auf. In diesem Jahr wurde tatsächlich das erste Mal ein Königsschießen abgehalten. Als Gründungsjahr belegt ist das Jahr 1893. 

Auch auf ihr findet sich bereits der Wahlspruch "Scharfes Auge, sichere Hand, und ein Herz für´s Vaterland"

Sie wird in einer Vitrine im Clubraum der Von-Thünen-Halle aufbewahrt.
Die Reiterstandarte

Zusätzlich zur Vereinsfahne ist der Schützenverein stolz auf seine Reiterstandarte aus dem Jahr 1963. 

Auch die Standarte befindet sich, zusammen mit der ersten Vereinsfahne in der Vitrine im Clubraum der Von-Thünen-Halle.



Die Bildseite zeigt den Schützenadler mit seinen Insignien sowie das Stiftungsjahr 1963. 













Karl Ribbert und die Reiterstandarte

Träger der Reiterstandarte war seit jeher der Schützenbruder und ehemalige König Karl Ribbert. 
Auf dem Bild links ist er in entsprechen-der Uniform im Jahr 1963 zu sehen. 
Die Rückseite wird dominiert vom       Westtünner Wappen. Darüber ist  "Gemeinde Westtünnen" zu lesen und darunter die für Westtünnen ungewöhnliche Devise "Glaube, Treue Sitte".

Im Jubiläumsjahr 2018 ist die Standarte noch einmal zum Einsatz gekommen. 
Das Berittene Fanfarenkorps Freckenhorst führte sie im Festumzug mit (Bild unten). 
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